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Qualität und Umwelt

Für die Auswahl eines Lieferanten sind nicht allein die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ausschlaggebend. Vielmehr zählen auch die Menschen, die dahinter stehen, und die Art der Geschäftsbeziehung an sich. Die Qualitätsmanagementsysteme der für Forschung, Entwicklung, Produktion, Logistik, Vertrieb und Kundendienst zuständigen Unternehmenseinheiten der Shell Deutschland Oil GmbH sind nach DIN EN ISO 9001, der Bereich Schmierstoffvertrieb einschließlich unseres Schmierstoffwerkes Grasbrook zusätzlich nach VDA 6.1 zertifiziert. Die Elbe Mineralölwerke, das Werk Grasbrook und die Rheinland Raffinerie praktizieren Umweltmanagementsysteme, die nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert sind.

Mit Shell entscheiden Sie sich für einen Partner, der Sie kompetent und langfristig in Bereichen wie zum Beispiel Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit berät. Wir kümmern uns nicht nur um den Einsatz unserer Produkte. Auch bei deren Entsorgung stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte den Sicherheits-Datenblättern, die Sie über unser Customer Service Center bestellen können.

Lagerdauer von Mineralölen

Für Shell Schmierstoffe in originalverschlossenen Gebinden empfehlen wir bei sachgemäßer Lagerung eine maximale Lagerdauer von 4 Jahren. Ausnahmen sind die AeroShell Produkte, hier gelten die Empfehlungen bzw. Regelungen nach dem „AeroShell Book“. Bei den Produkten Shell Naturelle HF-E und Shell Gas Compressor Oil S4 PV 190 gilt eine Empfehlung von maximal 2 Jahren Lagerdauer. Dies bedeutet nicht, dass die Produkte nach Ablauf der jeweils empfohlenen maximalen Lagerdauer nicht mehr verwendbar sind, jedoch dass eine Prüfung des Zustands der Ware dann sinnvoll ist. Bei AeroShell Produkten gibt es hierzu eine festgelegte Vorgehensweise.

Mischbarkeit von Mineralölen

Im Betrieb lässt es sich meistens nicht vermeiden, dass Schmierstoffe vermischt werden. Bereits das Nachfüllen eines frischen Öles zu gleichen, aber im Betrieb bereits gealterten Ölen kann einer Vermischung gleichkommen. Grundsätzlich sollte man Mineralöle untereinander nur mischen, wenn beide Komponenten blank und frei von ungelösten Stoffen sind. Öle ähnlicher Viskosität und Zusammensetzung lassen sich am besten und mit dem geringsten Risiko vermischen. Unlegierte Frischöle sind in jedem Verhältnis miteinander mischbar. Hierbei ist zu beachten, dass das Öl mit der niedrigeren Viskosität die Mischviskosität überproportional beeinflusst.

Um zu ermitteln, zu welchen Anteilen aus zwei gleichartigen Ölen eine gewünschte mittlere Viskosität herzustellen ist, können Sie sich des Viskositäts-Temperatur-Blattes bedienen. Tragen Sie die höhere Ölviskosität auf der sich ergebenden linken Senkrechten unter Öl B 100% auf, ebenso die niedrigere Viskosität bei 100% Öl A rechts. Auf der Geraden zwischen diesen beiden Punkten markieren Sie aus der Waagerechten (kinematische Viskosität) entsprechend der gewünschten Viskosität den Punkt, über den Sie senkrecht oben den Anteil von Öl A und Öl B ablesen können. Andersherum können Sie aus vorhandenen Anteilen die Viskosität ablesen. Flammpunkt und Pourpoint einer solchen Mischung gleichen den ungünstigsten Werten der Komponenten.

 

Glossar

Dichte:

Ist der Quotient aus Masse und Volumen einer Probe und kann Hinweise auf die chemische Zusammensetzung geben (DIN 51757).

Flammpunkt:

Ist die niedrigste Temperatur, bei der sich in einem offenen bzw. geschlossenen Tiegel aus einer zu prüfenden Flüssigkeit unter festgelegten Bedingungen Dämpfe in solchen Mengen bilden, dass sich im Tiegel ein durch Fremdzündung entflammbares Dampf- Luft-Gemisch bildet, kurz entflammt und wieder erlischt. Methode im geschlossenen Tiegel nach Pensky- Martens (PM) DIN EN 22719. Methode im offenen Tiegel nach Cleveland (COC) DIN ISO 2592.

Pourpoint:

Ist die niedrigste Temperatur, bei welcher das Öl eben noch fließt, wenn es unter festgelegten Bedingungen abgekühlt wird (DIN ISO 3016).

Viskosität:

Ist die Eigenschaft von Flüssigkeit und Gasen, gegen eine Formänderung (Fließen) Widerstand zu leisten. Die Viskosität muss immer mit einer Bezugstemperatur angegeben werden. Man unterscheidet die dynamische Viskosität (DIN 51550) und die kinematische Viskosität (DIN 51562).

Tropfpunkt:

Ist jene Temperatur, bei welcher unter festgelegten Prüfbedingungen der erste Tropfen des schmelzenden Schmierfettes von einem Prüfnippel abtropft (DIN ISO 2176).

Penetration:

Ist das Maß für die Verformbarkeit (Konsistenz) eines Stoffes. Bei Schmierfetten ist sie die Strecke, die ein Kegel mit bestimmten Abmessungen senkrecht in die zu untersuchende Probe unter vorgeschriebenen Bedingungen eindringt (DIN ISO 2137).